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1966 – Am 06.08.1966 wurde das Schützenhaus nach harter selbstloser Arbeit in Anwesenheit vieler Vereine und Personen des öffentlichen Lebens eingeweiht.Dem Festabend am Freitag folgte die Einweihung des Schützenhauses am Samstag und am Sonntag des Festumzug und Abschluss des Preisschießens und die Preisverteilung.  Die begehrte Schützenkette des Kreisschützenkönigs trug während der Einweihung das Mitglied Ulrich Zeller, der diese in Gewahrsam hatte.Durch den württembergischen Landessportbund wurde der Vorstand Bernhard Köder für seinen vorbildlichen und selbstlosen Einsatz beim Bau des Schützenhauses geehrt. Auch Kreisoberschützenmeister Eberle dankte Bernhard Köder für besonders hervorhebende Verdienste um den Bau des Schützenhauses und verlieh ihm die goldene Ehrennadel der Schützengilde.Ebenfalls wurden mit der goldenen Vereinsnadel folgende Mitglieder geehrt:Alois Köder, Franz Hald, Ulrich Zeller, Ludwig Wiedmann sen. und Josef Häußler.Die silberne Vereinsnadel erhielt Bürgermeister Lechner, Anton Zeller, Alois Schenk sen., Gerhard Köder, Klemens und Alois Scharfenecker.Mit der bronzenen Vereinsnadel wurden geehrt, Anna Köder, Josef Hald, K.-H. Wolf, Hans Baumann, Anton Haag, Josef Schlosser sen., Hans Kurz, Lorenz Pfeffer und Wolfgang Schlosser.Der stattliche Festumzug am Sonntag zog unter den Klängen der Musikkapelle und der regen Anteilnahme der Bevölkerung durch die Ortsmitte hinaus zum Schützenhaus, wo unter freiem Himmel die Schützen und ihre Gäste Schützenfest feierten.Im Schützenhaus wurde am Sonntagnachmittag auf die begehrten Preise geschossen. Den Ehrenpreis der Gemeinde Jagstzell und die Einweihungsscheibe konnte Mitglied Jakob Göltz entgegennehmen.Die Festscheibe schoss Hans Kurz, Jagstzell. Insgesamt beteiligten sich 219 Schützen aus nah und fern an diesem Preisschießen mit einem Gesamtwert von 1.500 DM. Das Schützenhaus bestand aus einem ca. 12 x 4,50 m großen Schießraum und hatte 11 Stände für Luftgewehr. Zehn Meter westlich davon waren im Freien die Scheibenstände errichtet. An der Nordseite der Schießstätte gliederte sich ein schmucker Aufenthaltsraum mit 34 m² an. Die ganze Anlage gliederte sich als harmonisch ins Orts- und Landschaftsbild ein. Dies war natürlich nur möglich unter dem Einsatz vieler freiwilliger Helfer. Das Ganze geschah unter der Leitung des damaligen Vorstandes Bernhard Köder.