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1. Schritte zur Wiedergründung 

1959 - Die weitere Vereinsgeschichte beginnt im August des Jahres 1959, als im ‚Grünen Baum’, Jagstzell bei Anton Schlosser einige Interessenten des Schießsports zusammenkamen um den Schützenverein Jagstzell wiederzugründen. Das Ganze erfolgte unter der Regie von Anton Zeller, Jagstzell-Gaisberg. Danach ruhte die ganze Geschichte bis zum Oktober 1959. Am 11.10.1959 traf man sich zur erneuten Versammlung im Gasthaus ‚Rössle’, dessen Besitzer Josef Schmid sen. war.Zu dieser Versammlung trafen sich 19 Interessenten. Anton Zeller sprach auch in dieser Versammlung die einleitenden Worte. Anschließend wurde die erste vorläufige Vorstandschaft gewählt, die sich aus dem 1. Vorstand Anton Zeller, jedoch nur vorläufig, dem 2. Vorstand Alban Wunder, dem Kassierer Alfred wunder und dem Schriftführer K.-H. Wolf zusammensetzte.In der Gründerzeit wurde die Schützengilde Jagstzell maßgeblich von Herrn Arno Schäfer aus der Schützengilde Ellwangen unterstützt.Dieser ermöglichte es auch, dass die damaligen Mitglieder samstags die Ellwanger Schießanlage benutzen durften.Da dies jedoch auf Dauer gesehen zu umständlich war entschloss man sich ein erstes Luftgewehr und einen Scheibenzug auf Raten zu kaufen.Da der Verein zu dieser Zeit noch nicht angemeldet war, übernahm auch hier wieder Anton Schäfer die Schießleitung bis zur Selbstständigkeit des Vereins.   

 

Wiedergründung 1960 

1960 – Im 1. Halbjahr fanden nochmals 2 Versammlungen statt, bei denen jeweils Neuwahlen anfielen, da mancher der ‚Gewählten’ teils aus beruflichen, teils aus gesundheitlichen Gründen sein Amt nicht führen konnte.Erst die Wahlen bei der 2. Versammlung am 25. Mai sollten für längere Zeit bestand haben und damit war die Gründung der Schützengilde endlich besiegelt. Die 1. Vorstandschaft für die nächsten 4 Jahre setzte sich aus dem 1. Vorstand Bernhard Köder, dem 2. Vorstand Alois Köder, dem Kassierer Otto Sonnberger und dem Schriftführer Karl Heinz Wolf zusammen.Ein erstes Herbstschießen wurde am 1. und 2. Oktober 1960 durchgeführt. Obwohl das Fest bestens geplant war, fehlte zu Festbeginn die Musik. Doch auch der damaligen Vereinsführung fehlte es nicht an Talent und so konnte ein Teil der bestellten Kapelle noch rechtzeitig zum Tanz aufspielen. Am 19.10.1960 fand ein Vergleichsschießen zwischen Ellenberg und Jagstzell im Gasthaus ‚Hirsch’ in Ellenberg statt. Die nach Abschluss des Schießens mit Spannung erwartete Auswertung ergab für Jagstzell einen Sieg mit 1159 Ringen gegenüber Ellenberg mit 1103 Ringen. Im gleichen Jahr entstand auch der Gedanke an ein Schützenhaus und zwar wollte man eine Baracke der Stadt Ellwangen kaufen und am alten Platz unterhalb des Winterbergs aufstellen.Doch dieser Gedanke zerschlug sich bald, da die besagte Baracke inzwischen anderweitig verwendet worden war. Auch die Zufahrt und die Parkmöglichkeiten am Winterberg konnten nicht realisiert werden.